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Gala Nr.8

... und was kann jetzt noch kommen?

Die Karierre von tTokio Hotel läuft auf Hochtouren, nun auch international. Die Teenies haben ausgesorgt, da bleibt wenig Raum für Träume. Außer von einem Plakat, groß wie ein Wolkenkratzer.

Herrlicher Panoramablick vom achten Stock des "Le Meridien" Hotels in Hamburg. Auf der Alster kreisen Segelboote, ab und an flattert eine Möwe am Fenster vorbei. Welch Idylle und Oase der Ruhe. Schalldichtes Glas schluckt jeden Ton. Es ist so still, dass man seinen eigenen Atem hören kann, bis, rumms, die Tür aufspringt und schnatternde Teenager die Luxussuite in eine Art Pausenhof verwandeln. Und das, obwohl sie nur zu viert sind. Wie Geschosse fliegen plötzlich Redbulldosen durchs Zimmer, der geruch von Gummibärchen macht sich breit und mit ihm Bill, 17, Tom 17, Georg 19 und Gustav, 18. "Tokio Hotel" ist da. Lachend steigen sie mit ihren Turnschuhen auf das weiße Designersofa, bis sie sich in coole Rockstarposen geflegelt haben. Wie es sich eben gehört für Deutschlands erfolgreichste teenieband, die nun auf dem Weg in die weite welt ist. "Bleibt bei uns!", haben die russischen Mädels letztens geschrien. Auch in Frankreich und Polen wollen die Neun- bis 16-jährigen die Magdeburger am liebsten dabehalten. Doch "Tokio Hotel" will noch weiter hinaus: Auf nach Amerika!

Niemals zuerst "I love you" sagen, kein Sex vor dem dritten Date. habt ihr euch schon mit den Amerika üblichen Dating-Regeln vertraut gemacht?

TOM: Nee, keine Ahnung. Aber bei uns läuft das mit dem Flirten sowieso automatisch, wir brauchen da nicht viele Worte.
BILL: Wir sind auch etwas faul, was Fremdsprachen angeht.

Aber ihr könnt doch Englisch, oder? Das wäre für eure geplante Karriere in den USA sicher hilfreich.

TOM: Die Grundlagen klappen schon.
GEORG: Wir sind nur keine Streber, die sich mit einem Wörterbuch hinsetzten und Vokabeln büffeln. Man lernt eher so nebenbei. Wie neulich, als wir in Frankreich waren, da muss man halt Englisch sprechen.

Vielleicht wäre Französisch da sogar noch besser...

BILL: Die Mädels im Publikum verstehen uns doch so oder so. Bei Konzerten in Frankreich, Holland und auch Russland konnten sie alle Texte mitsingen. Das war schon toll.

Trotzdem habt ihr englische Lieder aufgenommen.

BILL: Wir haben einige unserer Songs übersetzten lassen. Wann und wo überall die CD veröffentlicht wird, steht aber noch gar nicht fest. Im Ausland läuft es meistens so ab, dass erst die Fans die Plattenfirmen auf uns aufmerksam machen. Dann rollt alles wie von selbst. Wir warten mal ab, was kommt.

Gab es auch schon Angebote aus Japan? Würde ja gut passen "Tokio Hotel" goes Tokio.

BILL: Bisher nicht. Dabei habe ich schon einmal ein Lied auf Japanisch gesungen.

Lass mal hören!

BILL: Oje, das wird schwierig, Text vergessen.

Macht nichts. Ein Star, der aussieht wie eine Manga-Comic_Figur, ist sicher ein Selbstgänger in Asien.

BILL: Ich finde den Vergleich mit diesen Mangas wirklich cool, obwohl mir erst gar nicht aufgefallen ist, dass ich so aussehe.

Du hast dich rein zufällig geschminkt, die Haare toupiert und die Fingernägel schwarz lakiert?

BILL: Ich bin mal als vampir zu einer Halloween-Party gegangen. Danach hat das angefangen. Mir gefiel das Styling und ich bin jeden Tag so rumgerannt. Das ist schon ewig her, lange vor "Tokio Hotel".

Und wie haben damals die Bewohner eures Heimatortes Loitsche auf dich reagiert?

BILL: Manche dachten sicherlich: Der Typ hat eine Vollklatsche.

Heute ist dein Look Trend. Schon mal über deine eigene "Tokio Hotel"-Mode-Kollektion nachgedacht?

TOM: Das wäre schon cool.
BILL:Vielleicht machen wir das irgendwann wirklich. Das Design unserer Fanartikel bestimmen wir ja auch selbst.

Und wie ist es mit Werbedeals?

BILL: Viele Modefirmen sind daran interessiert, dass wir ihre Klamotten tragen oder ihre Produkte erwähnen...
TOM: Aber bislang sind wir noch nicht darauf eingegangen.
BILL: Wir müssen hundertprozentig dahinterstehen. Ich will mich jedenfalls nicht für jeden Scheiß hergeben.

Auch weil ihr als Vorbilder und Idole für viele kleine Mädchen eine große Verantwortung habt?

BILL: Klar, es gibt auch Fans, die schreiben uns von ihren Schicksalsschlägen und bedanken sich bei uns, dass wir ihnen neuen Mut geben. Man merkt besonders wie groß die Verantwortung ist, wenn Trennungsgerüchte über "Tokio Hotel" aufkommmen. Da geraten viele Fans echt in panik.

Da gab es doch auch mal diese meldung pber dich, Gustav. Es hieß, du würdest unter Tinitus leiden...

GUSTAV: Hm.
BILL: Wir haben gleich klargestellt, dass da nichts dran ist.

Könnt ihr eigentlich offiziell Freundinnen haben?

TOM: Wir haben die Erfahrung bisher nicht gemacht, weil sich bei keinem von uns eine feste Beziehung ergab. Aber ich glaube, wenn man sich richtig verliebt, wird es irgendwie gehen. Am härtesten würde es dann wohl für das ;ädchen sein. Das war schon früher so, als wir Freundinnen hatten. Das Mädchen musste lernen, dass Musik und Band an erster Stelle stehen.

Stimmt es, dass ihr sogar zusammen wohnt?

BILL: Wenn wir im Studio sind, teilen wir uns in Hamburg eine Wohnung.

Geht man sich nicht irgendwann auf die Nerven?

TOM: Wir sind meist nur dann alle gleichzeitig anwesend, wenn wir pennen. Außerdem ist die Wohnung recht groß und man hockt nicht wirklich dicht aufeinander.

Und es gibt keine Streitereien darüber, wer aufräumt?

TOM: Nö, es räumt ja keiner auf.
BILL: Das sieht manchmal aus... oh, oh, oh.
TOM: In den Ecken wachsen Schimmel- Pizzas.
GEORG: Zwischendurch kehrt mal eine Reinigungsfirma den Müll weg. Aber ich bin mal gespannt, wie das Zusammenleben wird, wenn wir demnächst während unserer Tour alle im Bus schlafen.
BILL: Sicher, man muss mehr Rücksicht nehmen. Gustav steht zum Beispiel schon morgens um sieben auf und wird ganz leise sein. Nicht wahr?
GUSTAV: Hm.

Einer könnte ja schon mal Brötchen holen gehen.

BILL: Meistens gehen wir zu viert einkaufen. Und dann mit kapuze überm Kopf und getarnt im Jogging- Anzug.

Und wofür gebt ihr das meiste Geld aus?

TOM: Für Instrumente, wir haben schon eine ganze Lagerhalle voll.

Verwalten eure Eltern die Finanzen?

BILL: Wir haben selbst den Überblick über unsere Konten und wissen natürlich, was wir verdienen. Das ist eine schöne Sache, wenn ich mit 17 sagen kann: Ich stehe auf eigenen Beinen und kann mir alles leisten.

Klingt ja fast, als hättet ihr schon ausgesorgt. Gibt es überhaupt noch einen Wunsch auf eurer Liste?

GEORG: Wir wollten immer schon ein riesiges Plakat von uns haben, dass über ein ganzen Haus gespannt ist. In Hamburg hing mal eines von Madonna am "Radison"-Hotel.
BILL: Ich fände das so sexy. Mal sehen ob wir irgendwann auch da hängen.
Sophia am 16.2.07 21:34


Xpress Februar 2007

Knack den Code!

Erfolg hat einen Namen: Tokio Hotel. Im Xpress-Interview verraten die Jungs erste Details zum neuen Album. Plus: Was steckt hinter 483?

Aus den süßen Burschen wurde die derzeit angesagteste deutsche Band Tokio Hotel. Mit ihrem zweiten Album "Zimmer 483" (VÖ 23.2.), haben sich die vier weiterentwickelt. Was sich bei ihnen sonst noch verändert hat, erfährst du im spannenden Xpress-Interview:

Was denkt ihr, wenn ihr Fotos von früher anschaut?
Bill: Es ist irgendwie ein sehr komisches Gefühl! Wir wissen gar nicht, wie wir uns verändern, wiel wir sehen uns ja jeden Tag.
Georg: Ja, z.B. an das Foto hier (siehe linke Seite unten) kann ich mich noch gut erinnern. Da waren wir in Wien und noch gar nicht so bekannt. Man, wie jung wir aussehen.
Bill: Manchmal danke ich immer nur: "Man, da sah ich ja noch jung aus", und jetzt, wenn ich drei Jahre älter bin, sag ich auch, ich sehe noch jung aus. Ich glaube aber, man braucht einen gewissen Abstand dazu, um es überhaupt mitzubekommen.
Gustav: Wir alle haben aber auf jeden Fall nicht mehr so piepsige Stimmen wie damals.

Und euer Styling?
Bill: Da bin ich das Chamäleon, denn jeder ändert mal seinen Geschmack, bei mir ist es eben öfters so
Tom: Ich habe auch schon seit 6 Jahren die gleiche Frisur, aber wenn ich morgen Lust auf einen Glatze habe, mache ich mir eine!

Gibt es eigentlich einen typischen Satz, den ihr immer wiederholt?
Bill: Wir sagen sehr oft "irgendwie" oder "auf jeden Fall".
Tom: Meine Sprüche variieren auf jeden Fall, ich bringe an einem Tag nie einen doppelt! (alle lachen)

Könnt ihr euch an einen speziellen Moment in Österreich erinnern?
Tom: Als unser Konzert bei einem Festival wegen Überschwemmung abgesasgt wurde und es unser erster Auftritt in Österreich hätte sein sollen.
Bill: Am nächsten Tag hatten wir einen Starchat, der wegen zu vielen Leuten zusammengebrochen ist, und dann haben wir noch am selben Tag erfahren, dass unsere erste Single auf Nummer 1 der Charts gegangen ist. Auf jeden Fall eine sehr schöne Erinnerung!

Wie erklärt ihr den österreichischen Fans, dass ihr nur ein Konzert geben werdet?
Bill: Also wir spielen ja eine sehr große Tour, und wir wollten es hinbekommen, dass und jeder mal live sehen kann. Ich aknn aber nur sagen, es ist ja nicht das letzte Konzert, das wir in Österreich spielen werden. Wir werden auch auf Festivals und bestimmt auch Zusatzkonzerte spielen, es wird also nicht nur dabei bleiben.

Dann jetzt mal raus mit der Sprache - was ist "Zimmer 483"?
Tom: Das wird irgendwann verraten Übringens heißt das Album "Zimmer 4-8-3", das ist schon mal ein kleiner Tipp.
Georg: Mal schauen, ob jemand die Wahrheit rausfindet.

Wird es auch Specials wie Hidden Tracks geben?
Tom: Da könnt ihr euch auch noch überraschen lassen! "Hilf mir fliegen" ist z.B. nach der Albumproduktion entstanden und jetzt die B-Seite unerer aktuellen Single.
Bill: Die Idee kam mir im Flugzeug, als ich total ausgepowert war. Es geht darum, dass man sich in der Welt nicht mehr zurechtfindet und wir auch mal Probleme haben und es uns nicht immer gut geht.

Was sagt iht zu den Vergleichen mit Rammstein, die auch mit deutschen Texten im Ausland erfolgreich sind?
Bill: Sie gehen schon mit einem großen Beispiel voran, es ist erstaunlich, was die abliefern. Sie sind eine sehr gute Band, obwohl es nicht unbedingt meine Musik ist.
Tom: Im Ausland wurden wir aber auch schon oft auf sie angesprochen!
Gustav: Ich habe auch ihre Live-DVD angeschaut, eine tierische Show, ich beneide sie um die Pyrotechnik.

Und was kann man von eurer Show erwarten?
Bill: Wir haben auf jeden Fall eine schöne Produktion vor und arbeiten noch am Bühnendesign, das ist aber alles noch immer in Planung. Wir werden vieles vom neuen und alten Album, sodass für jeden etwas dabei ist. Wir haben 1 1/2 Stunden Programm eingeplant, Zugaben sind noch extra. Mal sehn, wie die Fans drauf sind, wir sind gespannt!

TOKIO HOTEL IN WIEN: Am 11.4. spielen die Jungs ihr einzigstes Ö-Konzert. Das Beste: In der nächsten Ausgabe verlosen wir die letzten Karten.


Was steckt hinter 483?

-Vorbild. Bills Idol Nena hatte im April 1983 ihren Chartshit und Durchbruch mit "99 Luftballons".

-Zahlenkombination. 4 Bandmitglieder, 8 Augen, 3 Instrumente - das gängiste Gerücht zum Albumtitel.

-Hotelzimmer. Während der Albumaufnahmen in Hamburg sollen sie immer im Hotelzimmer 483 eingecheckt haben.

-Karriere-Kick. Im Zimmer 483 einen Labels sollen sie ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben haben.#

-Buchstabenspiel. der 4. Buchstabe des Alphabetes ist D, der 8. H und der 3. C. Möglich: Die Heißen Chartbreaker.
Sophia am 7.2.07 19:39


Elli am 3.2.07 20:12


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